home | photo | details | umgebung | anfahrtsweg | links | gästebuch | kontakt
umgebung
|
ALLGEMEIN In Schlins leben 1.800 Einwohner. Das Dorf befindet sich auf einer Seehöhe von 490-620m, gehört zum Bezirk Feldkirch und erstreckt sich über eine Fläche von 6 km2. Die Gemeinde bietet besonders für den anspruchsvollen Urlaubsgast reichhaltige Urlaubs- und Freizeitmöglichkeiten. Schlins hat sich auch zu einem beliebten Wohngebiet im ländlichen Raum außerhalb der städtischen Ballungszentren entwickelt. Das Urlaubs- und Erholungsdorf bietet modernste Infrastruktur. Die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung erstrecken sich vom gemütlichen wandern bis zur traditionsreichen Gastronomie. Die Burgruine Jagdberg wird jedes Jahr zu einem ganz speziellem Event verwendet, nämlich zum OpenAir Jagdberg. Für Lärmgeplagte, bietet die Umgebung von Schlins die idealen Voraussetzungen, um sich bestens zu erholen. Natürlich gibt es auch angenehme und sichere Erreichbarkeit mit Bahn und Bus. In der Nachbargemeinde gibt es eine Kabinenseilbahn, die die Fahrgäste bis auf 1334m befördert. GESCHICHTE Das frühmittelalterliche Dörfchen mit einer Hilarius-Kirche wurde bereits 821 mit dem Namen "Scliene" urkundlich erwähnt; 842 "Escliene", 949 "Sline" genannt. Im 12./13. Jahrhundert Bau der Burg Jagdberg. 1299 entstand durch Teilung der Herrschaft Montfort-Feldkirch die Grafschaft Jagdberg (seit 1397 österreichisch). Schlins war mit dem Gerichtsort Frommengärsch bis 1806 Mittelpunkt der Herrschaft Jagdberg, zu der auch Satteins, Schnifis, Röns, Düns und Dünserberg gehörten. Veränderungen des bis ins 19. Jhdt. rein bäuerlichen Dorfcharakters unter dem Einfluss der Industrialisierung und vor allem durch das stürmische Siedlungswachstum nach dem Zweiten Weltkrieg. Zwischen 1945 und 1991 hat sich die Einwohnerzahl verdoppelt, die Ausdehnung des Baugebietes sogar verdreifacht. WIRTSCHAFT Durch Bodenbeschaffenheit und geschützte sonnseitige Lage großteils gute Voraussetzungen für die Landwirtschaft. Um 1880 waren auch noch sechs Hektar Weingärten vorhanden, doch schon um 1890 wurde zum letzten Mal getorkelt. 1852 Einsetzen der Fabriksarbeit durch Gründung der Baumwollspinnerei und Weberei des Schweizer Unternehmens Elmer&Co. in Frommengärsch; seit 1948 Lorünser Leichtmetallwerk. Um die Jahrhundertwende vorübergehend auch Blütezeit der Handstickerei. In den vergangenen Jahrzehnten entwickelten sich neue Produktionsbetriebe, wie vor allem Rohrbogenwerk Erne Fittings, Betonrohrwerk Schlins, Hummer Werkzeugbau und Rala-Chemie. ÖFFENTLICHE EINRICHTUNGEN VON REGIONALER BEDEUTUNG Landes-Jugendheim Jagdberg (seit 1886). Stiftung Jupident (Schülerheim der Allgemeinen Sonderschule, Berufsvorschule für Mädchen). Volksschule Schlins. LANDSCHAFTLICHE BESONDERHEITEN Reizvoll kuppierter Talrand mit eiszeitlicher Geländegestaltung und abwechslungsreichem Biotopmosaik. BEMERKENSWERTE BAUTEN Pfarrkirche (erbaut 1699, Bergöntzle-Orgel von 1790). St.-Anna-Kapelle in Frommengärsch (1512 geweiht, drei gotische Altäre und Renaissancealtar). Ruine von Schloss Jagdberg (mehrere Bauphasen seit dem 12. Jahrhundert Zerstörungen 1405, 1450 und 1499, Verfall ab dem 18. Jahrhundert; seit 1949 gelegentlich Verwendung für Freilichtspiele). Einige erhaltenswerte alte Bauernhäuser (z.T. Doppelhäuser). BEDEUTENDE PERSÖNLICHKEITEN - Bartholomäus Bernhardi, Reformator und erster verheirateter Pastor im Mitarbeiterkreis von Martin Luther, 1487-1551 - Johannes Berhardi, Professor in Wittenberg und ebenfalls Mitarbeiter von Martin Luther, 1490-1534 - Prof. Fetz, geboren in Schlins, Olympiateilnehmer 1952, war der erste Professor für Sportwissenschaften in Deutschland und Österreich. QUELLE: Gemeinde Schlins |